Instrumented Interconnecteds Intelligent



Manche bedeutenden Erneuerungen schleichen sich leise heran… Stream Computing könnte so eine sein - stellt diese doch quasi einige IT Grundlagen auf den Kopf:

Fast alle Analysen finden heute mehr oder weniger auf Basis bereits gespeicherter Daten statt. Das kann dann auch bei großer Rechenleistung dauern. Deswegen wurden früher größere Berechnungen auch im “Batch” Lauf über Nacht gestartet.

Ergebnisse gibts dann mehr oder weniger rückwirkend…Wenn diese vorliegen, hat sich die Realität schon wieder verändert. Quasi ein ewiges Wettrennen.

Beim Stream Computing werden hingegen große Mengen an eingehende Daten- und Ereignisströmen kontinuierlich analysiert und sofort ausgewertet. Damit können Trends und Abweichungen direkt erkannt werden…

Zitat computerworld.ch:

Um eine Vorstellung der Datenfülle zu vermitteln, rechnet IBM vor, ein Händler müsste zehn Mal das Gesamtwerk von Shakespeare in weniger als einer Sekunde durchlesen und danach den Kauf einer Aktie in einem Bruchteil von einer Sekunde ausführen.

Sicher wird Stream Computing nicht für alle Anwendungen gebraucht… aber für manche Lösungen könnte es eine Revolution sein.

smarterplanet:

IBM takes its streaming computing software commercial | ZDNet.com

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